Die Ministrantengruppe CC
Foto - Ministranten mit Georg Kardinal Sterzinsky

Treffen:
Jeden Dienstag ab 17.15 Uhr
Aktuell: Ministrantenplan, Stundenplan

Ansprechpartner:


Anna Kapa, Lena Spree, Tobias Spree, Thomas Kapa

Die Ministrantengruppe Corpus Christi besteht zur Zeit aus 24 Messdienern und Messdienerinnen (Ministranten). Sie wird vom Oberministranten Lukas Dölle geleitet, der schon seit 1991 Ministrant und seit 1997 Oberministrant ist. Wir waren lange Zeit bei der Ministrantenleitung zu dritt, aber Philipp Ploog hat im Mai 2003 sein Oberministrantenamt abgegeben, da er im EAJ (Erzbischöflichen Amt für Jugendseelsorge) eine Stelle im Ministrantenreferat übernommen hat, und Judith Körner hat im September 2004 ein zeitaufwendiges Fernstudium begonnen. Vor uns war jahrelang Luzian Wezel der Oberministrant. Legendär sind die damaligen Ministrantenfahrten nach Wein-böhla bei Dresden. Bis Anfang der 90er Jahre waren wir eine reine Jungengruppe, erst dann durften auch Mädchen ministrieren.

Bei uns werden die Kinder, die Lust haben, sich in ihrer Gemeinde ehrenamtlich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen, nach ihrer Erstkommunion im Alter von 9 Jahren als Messdiener aufgenommen, wobei eine vierteljährliche Ausbildung vorausgeht. Zu den Ältesten zählt man hier schon mit Anfang 20, obwohl es keine Altersbeschränkung nach oben gibt.

Zu den Messen werden unterschiedlich viele Ministranten (bei uns auch kurz Minis genannt) je nach Wichtigkeit und Anlass gebraucht. Zu einer Osternacht werden natürlich mehr gebraucht als zu einer Freitagabendmesse.

Zu den Diensten der Ministranten zählt in erster Linie der Altardienst (Akolyth). Hier gibt es z. B. den Buchdienst und den Kelchdienst. Dazu muss das Messbuch bei den einzelnen Gebeten, wie dem Tagesgebet oder dem Schlussgebet, dem Priester gehalten werden. In manchen Gottesdiensten kann es auch vorkommen, dass der Buchakoluth das Fürbittbuch oder, wenn kein Diakon bei der Liturgiefeier mitwirkt, auch das Evangeliar halten muss. Andere Aufgaben der Akoluthen sind das Herbeibringen des Kelches, der Hostienschale und der Wein- und Wasserkännchen. Bei großen Festen wie z. B. Weihnachten oder Pfingsten wird das Kreuz von einem Ministranten getragen, begleitet von den Ceroferaren (Kerzenträgern), die die Leuchter auch in jeder Messe beim Evangelium halten. Von älteren Ministranten wird noch der Weihrauchdienst (Thuriferar und Navikular) ausgeübt.

Neben den Gottesdiensten ist auch die Gruppenarbeit ein wichtiger Teil der Ministrantenarbeit. Einmal in der Woche treffen sich alle Minis, die Lust und Zeit haben, um in der Ministrantenstunde religiöse Themen zu besprechen, den „Miniplan“ einzuteilen, zusammen zu spielen oder einfach nur die Gemeinschaft zu genießen. Besonders beliebt sind das alljährliche Plätzchenbacken, Versteckspiele auf dem Hof oder einfach Bowling spielen gehen. Aber auch ein Bibelquiz oder so manche Bastelaktion waren sehr interessant.

In den letzten Jahren haben wir drei Ministrantenfahrten gemacht. Die erste (1999) ging nach Bergen (Rügen), 2002 fuhren wir nach Stralsund und im September 2004 nach Alt-Buchhorst. Neben einem religiösen Thema kamen Spiel und Spaß auch nicht zu kurz.

Die Arbeit der Ministranten geschieht aber nicht nur in der eigenen Gemeinde. Ein Höhepunkt dieser Arbeit ist immer der Ministrantentag im Don-Bosco-Heim in Berlin-Wannsee, bei dem die Messdiener des gesamten Bistums eingeladen sind, bei Sport, Spiel und Spaß einen Tag gemeinsam zu verbringen und natürlich auch einen Gottesdienst mitzugestalten. Ein anderes Großereignis ist die Fronleichnamsprozession des Erzbistums mit vielen Ministranten aus anderen Gemeinden.

Lukas Dölle