Sommergrüße

Ihr Lieben,

der Sommer ist da und Sommer bedeutet für viele Menschen Zeit der Erholung, Pause machen und Akkus wieder aufladen.

Das Urlaubmachen wird zum Glück nun doch ein bisschen möglich sein und viele von Euch werden einen Tapetenwechsel dringend nötig haben, denn #Wir bleiben Zuhause ist insbesondere für zahlreiche Familien zur großen Herausforderung geworden.

Vielleicht gelingt es uns einen ausreichendem Abschaltmodus zu erreichen, so dass wir ein wenig dabei zusehen können, wie unsere Seele tiefenentspannt im Sommerwind baumelt.

In diesem Jahr aber müssen wir wohl vor allem von mindestens zwei Wörtern Urlaub machen und uns erholen!
Das eine fängt mit P an und hört mit andemie auf und das andere beginnt mit C und endet auf? Genau: orona.
Und so möchte ich schon einmal behilflich sein, andere „Wort-Ohrwürmer“ bei Euch zu initiieren, denn es gibt so viele schöne Sommerwörter: Wölkchen, Libellen, Kornblumen, Hummeln, Azurblau, Glühwürmchen, Paddelboot, Sandburg.

Das klingt doch tatsächlich wie Musik in den Ohren. Vielleicht bekommt man diese wunderbaren Sommer-Sonne-Gute Laune – Wörter in einer Melodie unter?

Eine weitere Idee zur Erholung von den zwei ungeliebten und überstrapazierten Wörtern könnte sein, den Ohren vielleicht etwas vom Klang der Schöpfung zu gönnen:

Das Zwitschern der Vögel, das Summen der Bienen oder das Knistern vom Lagerfeuer mag dafür schon einmal ein wunderbares Hörerlebnis sein. Und dem Gras beim Wachsen zuhören, oder dem Himmelsrauschen lauschen ist sicherlich ebenso wohltuend. Und ab und an die Füße ins Wasser (See, Meer, Fluß, Bach, Pfütze)  gestellt und sich am eigenen Lachen erfreuen, weil es unglaublich angenehm ist, den Füßen diese kleine belebende Auszeit zu gönnen.

Und der dritte Tipp für die Ohren könnte das (immer mal wieder) laute Beten folgender Zeilen (oder anderer) sein:

SOMMERPSALM (nach Psalm 104)


Ein Lob bekommst du von mir,
Gott, ein großes Lob.
Warum? Weil du alles so wunderbar gemacht hast,
so viele Früchte, soviel Korn fürs Brot,
so herrliche Blumen und auch die Früchte am Apfelbaum.
Du, Gott, schickst vom Himmel den Regen,
der alles erfrischt und jeder Pflanze Leben schenkt.
Du machst das Land voll von Früchten,
Pflaumen und Birnen und Äpfel. Ich rieche den Apfel.
Er schmeckt so gut. Er gibt Kraft und Süße ins Leben.
Du lässt Gras wachsen für das Vieh,
für Kühe und Pferde und Ziegen und Schafe.
Und sei gelobt, du großer Gott,
für Sonne und Mond und die Sterne,
für Sternensysteme und Galaxien
und für das weite, unendliche Meer.
Ich will dir singen, du mein Gott.
Ein Lob bekommst du von mir.
Wie zahlreich und schön sind deine Werke.
Ich will dir danken, so lange ich bin. Amen.


Von Herzen eine gesegnete und behütete Sommerzeit, und mit einem letzten Ohrwurm soll dieser Gruß enden: „Und bis wir uns Wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand“

Eure Regina Harzdorf